Roadtrip durch Costa Rica – die perfekte Reiseroute

Costa Rica, das Land unserer Träume! Bereits vor 3 Jahren fiel unser Augenmerk auf Costa Rica. Kurzerhand haben wir damals eine 8-tägige Rundreise und 1 Woche verlängerten Badeurlaub gebucht, Taschen gepackt und sind voller Erwartungen losgezogen. Unserer Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Die Kultur, die Menschen, die Natur und die Tierwelt sind so beeindruckend, dass wir uns von Anfang an heimisch gefühlt haben. Die 2 Wochen im Jahr 2014 sind ziemlich schnell vorbei gewesen.

Jetzt, 3 Jahre später, wollten wir es nochmal wissen und haben einfach mal Flüge gebucht, um das Land auf eigene Faust zu erforschen. Nebenbei gemerkt: Meine Nichte ist seit Ende Januar 2017 für 3 Monate in Tamarindo CR, was für mich ein Grund mehr war, dahin zu gehen. Nach langem Überlegen haben wir eine grobe Route festgelegt und Orte notiert, die wir unbedingt sehen wollten. Die Planung hat uns die kostenlose App „Sygic Travel“ erleichtert. Nachdem dann alle Koffer gepackt, beide Hundis versorgt (Jimmy durfte seine Luxus-Ferien bei Oma Agnes verbringen und Bailey in der Tierpension), die Versorgung der Katze und unserer Pflanzenwelt mit unseren Freunden/Nachbarn abgeklärt waren, war es am 21.03.2017 soweit: Der lange Flug nach San José stand unmittelbar bevor.

Tag 1: San José

Am Abend gegen 18 Uhr ist unser Flugzeug in San José gelandet. Mit dem Taxi ging es dann ca. 10 Minuten zum Hotel el Rodeo, wo wir bereits im Vorfeld ganz günstig (ca. 60 Dollar) ein Zimmer für 1 Nacht gebucht haben (inkl. Frühstück). Wir haben uns nicht viel davon versprochen, da wir wirklich nur eine günstige Schlafgelegenheit brauchten, in der unmittelbaren Nähe zum Flughafen. Es hat uns sehr positiv überrascht. Wir hatten ein grosses Zimmer mit 2 grossen Betten mit einer grossen Dusche. An der Sauberkeit war auch nichts auszusetzen. Beim Frühstück konnten wir zwischen 3 verschiedenen Menüs wählen; Obst, Müsli, Orangensaft sowie Kaffee konnte man, so viel man will essen/trinken.

Tag 2 bis 4: Manuel Antonio und andere Strände

Nach der kurzen Nacht (Jetlag sei Dank) wurde uns unser Mietauto gebracht – direkt ins Hotel. Gemietet haben wir es bei Wild Rider. Der Anbieter wird in etlichen Reiseguides empfohlen, so nun auch von uns. Der nette Mitarbeiter José hat uns nicht einfach nur den die Schlüssel abgegeben, sondern uns umfangreich über interessante Punkte informiert und uns etliche Tipps und Karte mit auf den Weg gegeben. Dank ihm haben wir unsere Route schlussendlich dann doch noch ein wenig angepasst – zum Glück haben wir nicht alles fest gebucht, weil wir mal spontan sein wollten 🙂 So sind wir nach unserem Gespräch Richtung Nationalpark Manuel Antonio aufgebrochen. Unterwegs sind wir über die Crocodile Bridge gefahren, wo wir einen Halt eingelegt haben, um die bewundernswerten Tiere zu beobachten. Gegen „Tips“ passen Freiwillige auf das Auto auf. Kurz danach haben wir noch 2 weitere kurze Pausen eingelegt, um einfach die tollen Strände und die Natur zu geniessen, bis wir dann nach ca. 3 Stunden in Manuel Antonio angekommen sind. 

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Das Hotel Manuel Antonio, wo wir 2 Nächte gebucht haben, befindet sich in unmittelbarer Strand- und Nationalpark-Nähe und war sehr gut bewertet. Wir waren allerdings weniger begeistert. Empfangen wurden wir von einer riesigen Kakerlake, das Zimmer war sehr dunkel, das Bad auch. Frühstück mussten wir zusätzlich bezahlen (12 Dollar/Person!!!!). Wir dachten, wir würden ein Königsfrühstück bekommen – auch hier: Fehlanzeige. Serviert wurden nur ein wenig Früchte und das typische costa-ricanische Frühstück (Reis mit Bohnen und Hühnchen), that`s it! Am Strand mussten wir zusätzlich auch noch die Strandliegen bezahlen.

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Nun aber zum Positiven 🙂 Nachdem wir eingecheckt sind, sind wir gleich zu den 1h20min. entfernten Stränden Richtung Nationalpark Corcovado gefahren, die uns von José empfohlen wurden. Der Strand Uvita (Nationalpark Marino Ballena) ist der erste Meeresnationalpark, von dem man Wale beobachten kann, die jährlich an die Küste kommen, um sich fortzupflanzen. Wir hatten leider kein Glück, das Wunder zu sehen. Der Strand bildet, übrigens, bei Flut eine Art Wal-Flosse 🙂

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Nach einem kurzen Spaziergang (von ca. 8 Kilometern) sind wir zum Playa Ventanas gefahren, um den Tag mit einem Sonnenuntergang zu verabschieden. Ein sehr schöner Strand, keine Touristen, lediglich nur ein paar Einheimische, dafür ein toller Anblick.

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Am nächsten Tag wollten wir zum Nationalpark, der allerdings auf Grund irgendwelcher Ereignisse für den ganzen Tag geschlossen wurde. Also haben wir kurzerhand unsere Badesachen angezogen und haben den langen Strand sowie die Gegend erkundet und den Tag einfach dafür genutzt, runterzukommen. Am Tag 4 konnten wir dann in den Park rein. Leider war der erste Teil übersät mit Touristen, die sich lauthals unterhalten und damit alle Tiere verscheucht haben. Da der Strand auf dieser Seite weissen Sand hat und keine Wellen, gehen viele Touristen in den Park, um zu baden. Das hat uns dazu bewogen, genau die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen, wo wir dann auch tatsächlich einige Brüllaffen, Kapuziner- und Totenkopfäffchen sowie andere Tiere gesehen haben.

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Unser Fazit: Ein Park, wie jeder andere auch, nur am Strand (der ziemlich überfüllt war). Nochmals hin müssten wir nicht unbedingt.

Tag 4 bis 6: Paquera, Montezuma und Nacht-Kayaking

Gegen 10 Uhr sind wir dann Richtung Puntarenas los, wo wir eine Fähre (fährt alle 3 Stunden) nach Paquera genommen haben, um uns dann mit meiner Nichte zu treffen. Gegen 15 Uhr angekommen sind wir direkt zum Hotel, um einzuchecken. Das Eco Hotel Vista Las Islas liegt auf einem Hügel und bietet die perfekte Sicht aufs Meer und den Playa Organos. Alleine die Lage, die Aussicht und die liebevolle Gestaltung der Anlage haben im Sturm unsere Herzen erobert. Nachdem wir nun unangekündigt meine Nichte mitgebracht haben, hat die Hotelführung kurzerhand das reservierte Zimmer gegen ein Appartement (inkl. Frühstück) getauscht, welches unsere Erwartungen mehr als erfüllt hat. Die Anlage selbst hat neben den Wildtieren auch „eigene“ zu bieten 🙂 So sind uns immer wieder Schäfchen, Kätzchen und Hunde über den Weg gelaufen. Geweckt wurden wir jeden Tag von Brüllaffen – ein tolles Erlebnis 🙂

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Empfehlung: Geht unbedingt mal am Abend nach Paquera rein. Hier bekommt man ganz günstig und seeeeehr leckeres Essen serviert.

Die abenteuerliche Wanderung zu den Montezuma Wasserfällen

Am Tag 5 sind wir zu den empfohlenen Montezuma Wasserfällen hin. Diese sind ein wenig versteckt. Fährt man aber fast durch und über eine kleine Brücke, sieht man auf der rechten Seite (wenn man von Paquera kommt) einen grösseren Parkplatz. Von hier aus geht man in den Wald rein und immer dem Pfad entlang. Nach ca. 20 Minuten kommt man dann am grossen Wasserfall an, wo man baden kann. Wir sind sogar heraufgeklettert und sind ins kühle Wasser gesprungen – eine tolle Erfrischung. Da es uns nicht gereicht hat und wir gehört haben, dass es noch weitere Wasserfälle geben soll, sind wir weitergezogen. Ab hier ist die Strecke schon eher sehr schweisstreibend gewesen 🙂 Bitte zieht unbedingt festes Schuhwerk an und begebt euch auf die „Klettertour“ nur, wenn ihr auch sicher seid, dass ihr es durchziehen wollt – es gibt einen einfacheren Weg nach oben. Um diesen zu finden, müsst ihr etwa die Hälfte der Strecke zurücklaufen. Auf der rechten Seite führt dann eine gut versteckte Treppe nach oben, wenn ihr diese findet, kommt ihr zum 2. und 3. Wasserfall. Wir haben uns natürlich für den schweren Weg entschieden und haben bereits nach einer Minute geschwitzt wie in einer Sauna. Das Adrenalin und der Ausblick waren es aber wert 🙂 Zurück haben wir dann natürlich die Treppe genommen.

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Am Abend haben wir eine Kayaking-Tour direkt im Hotel gebucht. Es war eine ganz tolle Unterhaltung und das Geld auf jeden Fall wert. Wo sieht man denn sonst noch im Wasser leuchtenden Plankton? Sehr beeindruckend!

Tipp: In der Nähe von Montezuma befindet sich Isla Cabuya, auf die man bei Ebbe rauf kann. Wir haben es leider nicht mehr geschafft, haben die Empfehlung aber von José bekommen. Vom Strand aus sah diese jedenfall sehr schön aus 🙂

Tag 6: Von Paquera nach Tamarindo

Meine Nichte arbeitet 3 Monate in Tamarindo, weshalb wir uns dazu entschieden haben, die nächsten 3 Nächte da zu buchen und von Tamarindo aus einige Ausflüge zu machen. Bis Mittag haben wir also unserer Körper am Pool gegrillt und sind gegen 12 Uhr aufgebrochen. Da die Strassenverhältnisse in Paquera nicht gerade zu den besten zählen, haben wir ca. 3 Stunden bis zu unserem nächsten Hotel La Palapa Tamarindo. Das Hotel liegt direkt am Strand und abends ist es eher laut. Für diejenigen, die sich erholen möchten, ist es nicht besonders empfehlenswert. Wir fanden das Hotel selbst und die Lage sehr lässig. Da sich in Tamarindo grösstenteils nur Surfer aufhalten, ist die Stimmung sehr gelassen. Das Frühstück war inbegriffen, hat uns allerdings nicht sonderlich beeindruckt, da wir nur zwischen 3 Menüs wählen konnten und genau 1 Saft, 1 Kaffee, sowie 3 dünne Scheibchen Obst dazu bekommen haben. Der Blick aufs Meer und die ständig präsenten Eichhörnchen haben es aber wieder wett gemacht 🙂

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Tag 7: Playa Grande und Abstecher zum Playa San Juanillo

Da uns der Strand in Tamarindo zu voll war, sind wir zum nahe gelegenen Playa Grande gefahren: Kilometerlanger, naturbelassener Strand, kaum Touristen, weisser Sand. Was will man mehr? Gegen Mittag haben wir unsere Sachen gepackt und sind dann zum Playa San Juanillo, der eigentlich nur 60 km weiter lag. Da man die Strassen aber nur mit höchstens 20 km/h fahren konnte, waren wir erst gegen Abend da 🙂 Quasi, zum Fotos machen. Wenn ihr nach einem schönen, abgelegenen Strand sucht, dann ist es der ideale Ort.

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Tag 8: Rincon de la Vieja und Las Pumas

Wer den Nationalpark selbst erkunden möchte, sollte möglichst früh aufstehen und losfahren. Da wir erst gegen 9.30 Uhr los sind, unterwegs noch Tiere streicheln mussten (mitten auf der Strasse standen 2 Esel, die so süss aussahen, dass wir nicht vorbeifahren konnten), sind wir erst gegen 12 Uhr da gewesen. Wir wollten unbedingt zu den Wasserfällen, da man aber mind. 4 Stunden Zeit einrechnen musste für den Hin- und Rückweg und der Park um 16 Uhr schliesst, haben wir uns dagegen entschieden und sind stattdessen zum benachbarten Wasserfall gelaufen, wo man dann auch schliesslich baden konnte. Im Park selbst darf man im Wasserfall nicht baden.

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Anschliessend sind wir zu der Auffangstation Las Pumas in der Nähe von Canas, die in den 60ern von einem schweizer Pärchen gegründet wurde, um angefahrene oder nicht artgerechtgehaltene Tiere aufzunehmen und zu pflegen. Die Anlage ist ziemlich klein und als Zwischenstopp perfekt geeignet. Nach dem Besuch von Las Pumas haben wir uns auf den Weg zurück zum Playa Grande (Tamarindo) gemacht.

Tipp: Mittwochs ist in dem Restaurant Bula Bula All-you-can-eat-Mexican-night für 15 Dollar. Und ja, wir haben es getestet und ja, es schmeckt sehr gut 😉

Tag 9 bis 11: Erholung im Playa Flamingo

Da uns nach 8 Tagen Action langsam die Luft ausging, haben wir etwa 22km von Tamarindo ein wenig Erholung gewünscht, in einem Hotel mit Frühstücks-Buffet 🙂 Nach langem Überlegen haben wir uns dann schlussendlich für das Hotel Flamingo Beach Resort & Spa entschieden. Preis-Leistung stimmt hier definitiv! Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und haben uns Tipps für die lokale Küche gegeben, wo wir dann schlussendlich auch die Abende verbracht haben. Machen kann man hier allerdings nicht sehr viel. Allerdings kann man (wie in jedem Ort) diverse Touren und Aktivitäten buchen. Da wir aber durch das Autofahren bereits mehr als genug Adrenalin produzierten, war uns ein wenig Erholung mehr als willkommen 🙂

Tag 11 bis 14: Vulkan Arenal und Abstecher zum Rio Celeste

Erholung ist gut und schön, mehr als 1 Tag herumfaulenzen muss aber dann doch nicht sein, dachten wir uns 🙂 Nachdem wir meine Nichte von Playa Grande abgeholt haben, sind wir weitergezogen, neue Abenteuer suchen. Empfehlenswert ist die Route 142 oberhalb des Arenalsees, da man hier einen tollen Ausblick bekommt und genügend Gelegenheiten, um anzuhalten und Bilder zu machen.

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Wir hatten das Glück, den Vulkan (der übrigens zu den aktivsten der ganzen Welt gehört) in voller Pracht zu erleben, da das Wetter es gut mit uns meinte. Von Playa Grande dauerte die Fahrt ca. 3,5 Stunden, wobei wir noch eine Essenspause im schweizer Hotel/Restaurant Los Heroes – auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Tipp: Circa 25km von La Fortuna haben wir die Brücke beim Restaurant Las Iguanas aufgesucht, von der man riesige Leguane sieht, die auf Bäumen hängen oder am Fluss liegen. Falls ihr 1-2 Stunden überschüssige Zeit haben solltet… 🙂 Wir haben den Abstecher noch am gleichen Abend gemacht, bevor wir im Hotel Arenal Paraiso eingecheckt sind (wo wir, übrigens, auch schon vor 3 Jahren übernachtet haben).

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Die Hotelanlage ist sehr schön und sauber gehalten und verfügt über eigene Hot Springs sowie eine Pool-Bar, wo man sich abends entspannen kann. Gedacht – getan 🙂 Nachdem wir uns nach einer Stunde lebendiger gefühlt haben, sind wir in die Stadt und haben neue Abenteuer gesucht. Wir wollten unbedingt Tattoos! Und diese haben wir tatsächlich in La Fortuna gefunden 🙂

Zu den Rio Celeste Quellen über Hängebrücken

Am Tag 12 sind wir früh aufgestanden, um Nationalpark und die Wasserfälle von Rio Celeste zu entdecken. Ausgestattet mit 2 Liter Wasser und passendem Schuhwerk haben wir uns auf die Wandertour begeben, als erstes zu dem atemberaubenden, tiefblauem Wasserfall und dann am Fluss entlang zu der Stelle, wo Rio Buenavista und Rio Acido zusammenfliessen. Da beide Flüsse unterschiedliche ph-Werte habens und Rio Buenavista Schwefel und Rio Acido Kalziumkarbonat mit sich führen, kommt es zu einer chemischen Reaktion, wenn beide Flüsse aufeinander treffen und als ein hellblauer Fluss weiter fliessen. Die Beobachtung von diesem Prozess überdeckt sogar den Gestank nach faulen Eiern 🙂 und ist definitiv ein tolles Erlebnis. Der Nationalpark befindet sich am Fusse eines aktiven Vulakans und an einigen Stellen blubberte das Wasser (vulkanische Gase) und verbreiteten den Gestank.

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Im Park selbst sind einige Hängebrücken verteilt, die allerdings nur von einer Person betreten durften. Bei der ein oder anderen hatte ich, ehrlich gesagt, kein sicheres Gefühl 🙂 Wer aber nicht wagt, der nicht gewinnt… Insgesamt war es teilweise ein ziemlich steiler weg und hat uns so ziemlich viel Kraft gekostet. Stärkung musste her! Nachdem wir in La Fortuna gegessen haben und eigentlich eh schon da waren, dachten wir uns.. Warum nicht noch ein Tattoo? 😉 Vom Tätowierer schief angeguckt und mit passender Musik (Rammstein, extra für uns) ging es dann wieder los.

Arenal Butterfly Conservatory

Am vorletzten Tag unserer Reise haben wir meine Nichte verabschiedet und sind zu der Butterfly Conservatory und haben uns in den Reich der Schmetterlinge und anderer Waldbewohner begeben. Nach einem kurzen Weg durch den neu beflanzten Wald gelangt man zu 4 verschiedenen Volieren, die jeweils eine andere Klimazone darstellen, in denen es unterschiedliche Schmetterlinge zu sehen gibt. Einige Volontäre (in unserem Fall waren es 2 Deutsche) begleiteten uns und beantworteten kompetent unsere Fragen. Hinter den Volieren geht es dann zu anderem Gehege mit einigen Fröschchen und Schildkröten, die man unbedingt auch besuchen sollte.  Über kleinere Brückchen ging es dann schlussendlich in den nie abgeholzten Urwald, wo wir über einige Ameisenstrassen gelaufen sind und sogar einen Giftpfeilfrosch gesehen haben. Die Wege sind zwar mit Wurzeln übersät, aber gut ausgetreten und sind sogar in Flip Flops passierbar 😉 In den 2 Stunden, die wir da verbracht haben, haben wir keine anderen Besucher gesehen – sehr schade. So ziemlich am Ende des Rundwegs gibt es einen Aussichtspunkt, wo man sich niederlassen und bei gutem Wetter den Vulkan Arenal beobachten kann. Leider war es an diesem Tag sehr nebelig wegen dem Regen, sodass uns die Aussicht verwehrt wurde 🙂

Den Abend haben wir nach dem eher „kalten“ und verregneten Tag in den warmen Quellen verbrach.

Tag 14: Von Arenal zurück nach San José

Am letzten Tag unserer Reise sind wir an einem sehr schönen Wasserfall La Paz vorbeigefahren – einmal mehr 🙂 und sind dann direkt zum Nationalpark Vulkan Poas. Der Weg dahin ist ziemlich steil und kurvig, aber wunderschön – trotz der eingeschränkten Sicht, die Strassen sind gut befestigt. Immer wieder bläst der Wind die Wolken weg und gibt eine tolle Aussicht auf den Regenwald. Kurz vor dem Nationalpark Vulkan Poas sieht man überall am Strassenrand Einheimische, die den Tag damit verbringen, die tolle Aussicht zu geniessen und zu picknicken.

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Am Eingang zum Nationalpark angekommen, läuft man ca. 10-15 Minuten bis zum Aussichtspunkt auf den Krater. Auch hier hatten wir Glück und mussten lediglich nur ein paar Minuten warten, bis sich die Sicht auf den brodelnden Krater öffnete.

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Tag 15: Rückflug nach Hause